Buddhas Lehre im Westen
Wer ist Buddha?
Buddha wurde vor etwa 2500 Jahren in Nordindien geboren. Nach langer Suche erkannte er in tiefer Meditation das Wesen des Geistes und wurde erleuchtet. Danach lehrte Buddha 45 Jahre lang in der damaligen nordindischen Hochkultur.
Der Buddhismus ist Hauptreligion in mehreren ostasiatischen Ländern und spricht selbständige Menschen an. Buddhas Einsichten überzeugen und begeistern seit den siebziger Jahren eine wachsende Zahl von Westlern.
Buddha erklärt hautnah und lebensbezogen, was letztendlich wirklich und was bedingt ist. Dieses Verständnis ermöglicht das Erleben dauerhaften Glücks.
Der Buddhismus kennt keine Dogmen und erlaubt, alles in Frage zu stellen. Durch geeignete Meditationen wird das Verstandene zur eigenen Erfahrung. Zusätzliche Mittel festigen die erreichten Bewusstseinsebenen.
Das Ziel von Buddhas Lehre ist die volle Entwicklung der innewohnenden Möglichkeiten von Körper, Rede und Geist.
Was kann Buddhas Lehre westlichen Gesellschaften bieten?
"Wirksame Mittel, die zu unmittelbarer Erfahrung des Geistes führen", antwortet Lopön Tsechu Rinpoche, einer der erfahrensten Lehrer des tibetischen Buddhismus, "Buddhas Lehre ist wie ein Diamant, der in seinem Wesen unveränderlich ist, aber doch in den Farben des Untergrundes strahlt, auf dem er liegt."
So hat sich die Lehre den kulturellen Bedingungen der einzelnen Länder angepasst, ohne dabei ihre Essenz zu verlieren. Zunächst wurden die Belehrungen 1500 Jahre lang in Indien übertragen und dann weitere 1000 Jahre in Tibet. Heute wird die Unbegrenztheit der Sicht und der Mittel bei den gut ausgebildeten und selbständigen Menschen des Westens deutlicher als je zuvor.
Diamantweg-Buddhismus im Westen
Seit 1972 wurden von Lama Ole Nydahl und seiner Frau Hannah im Auftrag des 16. Karmapa über 570 buddhistische Zentren der Karma Kagyü Linie gegründet. Im deutschsprachigen Raum gibt es allein ca. 150 Gruppen und Zentren. Die Zentren sind demokratisch aufgebaut und in Deutschland als gemeinnützige Vereine anerkannt.
Bedeutend für die westliche Welt ist, dass die Karma Kagyü Zentren östlich des Rheins einen Laien- und Verwirklicher-Weg (Diamantweg-Buddhismus) lehren, der auf die Entwicklung von Klarheit und Selbständigkeit in der heutigen Welt zielt. Inhaltlich steht der Diamantweg-Buddhismus auf drei Säulen:
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Überprüfbares, dogmenfreies Wissen
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Meditation
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Methoden zum Festigen der erreichten Bewusstseinsebenen
Der Diamantweg macht die wirksamsten Mittel Buddhas der modernen Welt zugänglich. Er hilft, den eigenen inneren Reichtum zum Besten aller Wesen zu entdecken und zu entfalten.
